Endokrine Disruptoren: NGOs drängen EU-Kommission zum Handeln
Allergien, Fruchtbarkeitsstörungen, hormonell bedingte Krebserkrankungen wie Brust- und Prostatakrebs, Fettleibigkeit, Diabetes, Vermännlichung, Verweiblichung, Verhaltensänderung, ADHS usw.
(Vermutlich werden viele Kinder, die von hormonell bedingter Verhaltensänderung aufgrund endokriner Disruptoren oder Vermännlichung / Verweiblichung betroffen sind fälschlicherweise unter ADHS “einsortiert”!!!)
Besserer Schutz vor Chemikalien, die Hormonhaushalt angreifen
Schutz der Gesundheit vor endokrinen Störungen
Das Europäische Parlament hat die EU-Kommission dazu aufgefordert, Maßnahmen zur Eindämmung hormonell wirksamer Stoffe bzw. endokriner Disruptoren (EDCs) zu ergreifen.
Glauben Sie, dass Menschen bereits durch hormonell wirksame Stoffe geschädigt sind?
Vor dem Voten noch ein paar Infos:
Umwelthormone belasten Trinkwasser
Hormonell wirksame Stoffe (endokrine Disruptoren)
Umweltbund fordert Wahlfreiheit für ein Leben ohne Pestizide
Das Europäische Parlament hat die EU-Kommission dazu aufgefordert, Maßnahmen zur Eindämmung hormonell wirksamer bzw. endokriner Disruptoren (EDCs) zu ergreifen.
Das Parlament bezieht sich hierbei auf das Vorsorgeprinzip, das die Kommission dazu verpflichte, die Verbreitung dieser Chemikalien zu begrenzen.
Endokrine Disruptoren: EU-Parlament fordert Kommission zum Handeln auf
Pflanzenschutzmittel: EU fordert zusätzliche Daten
Das Bundesinstitut für Risikobewertung und die britische Fachbehörde Chemicals Regulation Directorate (CRD) haben in diesem Zusammenhang bereits ein Konzept für die gesundheitliche Bewertung vorgeschlagen: Stoffe als Endokrine Disruptoren nach einheitlichen wissenschaftlichen Kriterien identifizieren
Aber: Wie unabhängig sind Experten des Bundesinstituts für Risikobewertung
Etliche Studien belegen inzwischen den kausalen Zusammenhang zwischen endokrinen Disruptoren und Krankheiten bzw. Fehlentwicklungen.
Bei Tieren beobachtet man diese Entwicklung schon seit vielen Jahren mit Sorge:
z. B.
Störenfriede im Hormonhaushalt
Es ist bekannt, dass auch Menschen durch hormonell wirksame Stoffe stark beeinträchtigt werden können:
Endokrine Disruptoren: Umweltsubstanzen mit Hormonwirkung
aerzteblatt.de | Medizinreport – Endokrine Disruptoren
Hochgiftige Pestizide werden seit Jahrzehnten in der Landwirtschaft eingesetzt. Es ist also naheliegend, dass eine Anzahl von Menschen in unbekannter Größenordnung (auch in Deutschland) unter den Folgen von hormonell wirksamen Pestiziden zu leiden hat.
Neue endokrine Pestizide identifiziert
Hormonell wirkende Chemikalien
Für diese Menschen kommt die Ergreifung von Maßnahmen zur Eindämmung dieser Stoffe viel zu spät, sie sind bereits geschädigt. Neben den bekannteren Schäden, wie Fruchtbarkeitsstörungen, hormonell bedingten Krebserkrankungen wie Brust- und Prostatakrebs, Fettleibigkeit und Diabetes gibt es sehr wahrscheinlich eine Reihe weiterer Leiden.
Eine vermutlich hohe Dunkelziffer an Geschädigten quält sich in diesem Zusammenhang mit Vergiftungen, auch seit Geburt an, herum.
Kausalzusammenhänge zwischen Pestizideinwirkung und auftretenden hormonellen Störungen nachzuweisen, ist unglaublich schwierig und aufgrund vielfältiger Einflüsse in der normalen Umwelt (also überall, wo keine Laborbedingungen herrschen) vielfach nicht möglich.
Müssen die Geschädigten sich damit abfinden, als Kollateralschaden bzw. als Ausschuss der Chemie- und Agroindustrie betrachtet zu werden?
Weitere Informationen:
Die REACH – Verordnung (EG) 1907/2006] ist die Europäische Chemikalienverordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe:
Chemikalienpolitik und Schadstoffe, REACH
Zunahme hormonabhängiger Erkrankungen und Abnahme der Fertilität
Befunde von Pflanzenschutzmitteln in Grundwässern Deutschlands
Pflanzenschutzmittelrückstände im Trinkwasser in Bayern
Hormonaktive Substanzen: Wissenschaftler fordern intensivere Forschung
Endokrin aktive Substanzen (EAS)
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Eintragsquellen von naturfremden Substanzen mit endokriner Wirkung
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