EU-„Bauernpräsident“ Sonnleitner: obwohl die Zahl der Höfe in Deutschland weiter zurückgeht, sieht er die Zukunft der Branche optimistisch (Kommentar: wäre der Titel „Agrarindustriepräsident“ da nicht zutreffender?)

29 Jul

EU-Bauernpräsident Sonnleitner sieht Zukunft der Branche positiv – Unternehmensnachrichten – FAZ

viaEU-Bauernpräsident Sonnleitner sieht Zukunft der Branche positiv – Unternehmensnachrichten – FAZ.

Sonnleitner: Ob sich die Viehhaltung weiter zur Massentierhaltung entwickele, sei für ihn nicht die entscheidende Frage. ‚Für manche ist ein Stall mit 100 Schweinen schon Massentierhaltung. Für mich ist aber nicht entscheidend, ob da 1000 oder 2000 Schweine in einem Gebäude sind, sondern wie groß der Platz für ein Schwein oder ein Rind oder ein Hühnchen ist. Hier werde an Verbesserungen gearbeitet.

Kommentar:

Wenn das Platzangebot je Tier verbessert werden soll, ist das gut.  Aber das ist nur ein Bruchteil von der Gesamtproblematik:  Übermäßige Gülleproduktion (Nitrat im Grundwasser), Abholzung von Regenwald für den Anbau von Futtermitteln, Antibiotika, usw.

Enorme Waldverluste durch Landwirtschaft

Und klar ist auch: ein Bauer mit 100 Schweinen kann sich besser um das einzelne Tier kümmern, als ein Tierfabrikarbeiter mit 2000 oder 20000 Schweinen.

Passend dazu:

Zahl der Zuchtsauenhalter deutlich rückläufig 

 

 

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